Johanna
Ergotherapeutin

Mit ihrer norddeutschen Gelassenheit bringt Johanna eine besondere Ruhe ins Team, bodenständig, durchdacht und immer einen Schritt voraus. In Berlin geboren und im Norden aufgewachsen, überzeugt sie durch ihre ruhige, angenehme Art sowie ihre außergewöhnliche Gewissenhaftigkeit und Präzision. Bei komplexen Aufgaben oder spontanen Fragen ist Johanna stets bestens vorbereitet und hilft immer gerne weiter.

Abseits der Arbeit findet sie ihre Energie beim Spazierengehen und auf DIY-Flohmärkten, wo sie mit viel Begeisterung ihre kreative Seite auslebt.

Welche Bereiche machst du am liebsten?

Ich arbeite am liebsten mit erwachsenen Klient:innen fachbereichsübergreifend.

Was bedeutet Ergotherapie für Dich?

Für mich bedeutet Ergotherapie, Menschen ein Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugeben – oft durch kleine, aber entscheidende Schritte. Besonders schätze ich, dass kein Tag und kein Mensch dem anderen gleicht und ich jede Therapie ganz individuell gestalten kann. Es erfüllt mich, gemeinsam mit meinen Klient:innen Lösungen zu entwickeln, die im echten Alltag wirklich funktionieren.

Eine stabile therapeutische Beziehung ist die Grundlage für nachhaltige Entwicklung.
Was ist dir in einer Ergotherapie Praxis am wichtigsten?

Im ergotherapeutischen Alltag sind mir ein wertschätzender und respektvoller Umgang – sowohl mit Klient:innen als auch mit Kolleg:innen – besonders wichtig. Gute Zusammenarbeit schafft Vertrauen und legt den Grundstein für eine Therapie, die wirklich wirkt. Dabei darf Humor nicht fehlen: Er lockert so manche Situation auf und erleichtert oft den ersten Zugang. Und nicht zuletzt ist Verlässlichkeit das, was dafür sorgt, dass sich alle gut aufgehoben und ernst genommen fühlen.

Was würdest du gern verbessern in der Ergotherapie?

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Ergotherapie im Gesundheitssystem den Stellenwert bekommt, den sie verdient – sichtbarer, anerkannter und stärker verankert. Außerdem liegt mir das Thema Prävention am Herzen: Es wäre schön, wenn wir mehr Ressourcen hätten, um Menschen frühzeitig zu begleiten – und nicht erst dann, wenn Probleme bereits entstanden sind.