Was ist Dir in einer Ergotherapie Praxis am wichtigsten?
Im Praxisalltag ist mir vor allem wichtig, den Menschen in seiner Individualität wahrzunehmen. Jede*r bringt seine, bzw. ihre eigene Geschichte, Stärken und Herausforderungen mit und genau das macht die ergotherapeutische Arbeit so vielfältig und spannend.
Mir ist es wichtig, gemeinsam herauszufinden, was den Menschen bewegt, was ihn, bzw. sie vielleicht hindert und welche Ressourcen wir nutzen können, um wieder mehr Selbstbestimmung und Lebensqualität zu erreichen.
Ein respektvoller, offener und wertschätzender Umgang steht für mich dabei an erster Stelle. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem sich Klient*innen verstanden und ernst genommen fühlen, denn nur so kann echte Entwicklung und Veränderung entstehen.
Was würdest du gern verbessern in der Ergotherapie?
Ich würde mir wünschen, dass in der Ergotherapie noch stärker der ganzheitliche und individuelle Ansatz in den Vordergrund rückt, sowohl in der Praxis als auch im Gesundheitssystem insgesamt. Oft stehen Zeitdruck, bürokratische Vorgaben oder wirtschaftliche Zwänge einer wirklich personenzentrierten Arbeit im Weg.
Ich möchte dazu beitragen, dass der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Zielen und Ressourcen noch mehr im Mittelpunkt steht. Außerdem fände ich es wichtig, die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu fördern, um ganzheitliche Unterstützung zu ermöglichen.