Simon
Ergotherapeut

Wir freuen uns sehr über Simon in unserem Team! Mit seiner empathischen, geduldigen Art und seiner hervorragenden Therapievorbereitung bringt er viel frische Energie und tolle Ideen ein. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sehr er bereits an seinen Aufgaben gewachsen ist – und mit Hündin ‚Luna‘ hat er zudem für das süßeste neue Vacura-Mitglied gesorgt.

Welche Bereiche machst du am liebsten?
  • Pädiatrie
  • Geriatrie
  • Hirnleistungstraining
Was bedeutet Ergotherapie für Dich?

Ergotherapie bedeutet für mich vor allem Vielfalt. Jeder Mensch ist ein Unikat – selbst bei identischen Diagnosen gleicht kein Weg dem anderen. Es gibt kein Standardrezept, denn jede Biografie bringt eigene Stärken, individuelle Ressourcen und ganz persönliche Lebensumstände mit.

In meiner Arbeit geht es darum, genau hinzusehen: Was bewegt den Menschen wirklich? Welche Hürden stehen einem selbstbestimmten Leben im Weg? Und was braucht es, um die Balance zwischen Körper, Geist und Seele wiederherzustellen?

Ich empfinde es als tief bereichernd, Menschen auf dieser Reise zu begleiten. Gemeinsam verborgene Potenziale zu entdecken, Zusammenhänge zu verstehen und neue Perspektiven zu eröffnen – genau darin liegt für mich der wahre Kern der Ergotherapie.

Simon - Praxis Spandau - betreut Pädiatrie, Geriatrie und Hirnleistungstraining.
Was ist Dir in einer Ergotherapie Praxis am wichtigsten?

Im Praxisalltag ist mir vor allem wichtig, den Menschen in seiner Individualität wahrzunehmen. Jede*r bringt seine, bzw. ihre eigene Geschichte, Stärken und Herausforderungen mit und genau das macht die ergotherapeutische Arbeit so vielfältig und spannend.

Mir ist es wichtig, gemeinsam herauszufinden, was den Menschen bewegt, was ihn, bzw. sie vielleicht hindert und welche Ressourcen wir nutzen können, um wieder mehr Selbstbestimmung und Lebensqualität zu erreichen.

Ein respektvoller, offener und wertschätzender Umgang steht für mich dabei an erster Stelle. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem sich Klient*innen verstanden und ernst genommen fühlen, denn nur so kann echte Entwicklung und Veränderung entstehen.

Was würdest du gern verbessern in der Ergotherapie?

Ich würde mir wünschen, dass in der Ergotherapie noch stärker der ganzheitliche und individuelle Ansatz in den Vordergrund rückt, sowohl in der Praxis als auch im Gesundheitssystem insgesamt. Oft stehen Zeitdruck, bürokratische Vorgaben oder wirtschaftliche Zwänge einer wirklich personenzentrierten Arbeit im Weg.

Ich möchte dazu beitragen, dass der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Zielen und Ressourcen noch mehr im Mittelpunkt steht. Außerdem fände ich es wichtig, die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu fördern, um ganzheitliche Unterstützung zu ermöglichen.