Ergotherapie-Methode

Narbenbehandlung

Narben nach Operationen oder Verletzungen schränken Beweglichkeit und Gefühl ein. Die Narbenbehandlung macht das Gewebe wieder geschmeidiger.

Die Narbenbehandlung ist ein ergotherapeutisches und physiotherapeutisches Verfahren zur Behandlung von Narbengewebe nach Verletzungen, Operationen oder Verbrennungen. Sie wird auch bei neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen eingesetzt, wenn Narben die Beweglichkeit oder Funktion einschränken.

Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Gewebebeweglichkeit, die Reduktion von Spannungen sowie die Förderung einer möglichst unauffälligen und funktionellen Narbenentwicklung.

Ergotherapie-Sitzung: Therapeut zeigt eine Karte mit dem Wort Ziel

Die Narbenbehandlung richtet sich an Menschen mit störenden oder funktionell einschränkenden Narben, zum Beispiel nach Operationen, Unfällen oder chronischen Wundheilungsverläufen.

Sie kann sowohl im frühen Heilungsverlauf als auch bei älteren, verhärteten Narben sinnvoll sein.

In der Therapie wird das Narbengewebe durch verschiedene manuelle Techniken, Massageformen und mobilisierende Griffe behandelt. Ergänzend werden Dehnungen, Drucktechniken und alltagsnahe Bewegungen eingesetzt, um das Gewebe geschmeidiger zu machen.

Typische Aktivitäten wie Greifen, Strecken oder Bewegen in betroffenen Körperregionen werden gezielt integriert, um funktionelle Einschränkungen zu reduzieren und Beweglichkeit zu fördern. Dabei wird die Sensibilität und Belastbarkeit des Gewebes kontinuierlich berücksichtigt.

Ziel ist es, die Elastizität des Narbengewebes zu verbessern, Schmerzen zu reduzieren und funktionelle Einschränkungen im Alltag zu minimieren.

Durch die gezielte Behandlung soll die Beweglichkeit wiederhergestellt, die Gewebestruktur optimiert und die uneingeschränkte Nutzung der betroffenen Körperregion im Alltag gefördert werden.

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