Ergotherapie-Methode

Basale Stimulation

Die Basale Stimulation fördert über Reize wie Berührung und Bewegung die Wahrnehmung, besonders in Neurologie und Intensivpflege.

Die Basale Stimulation ist ein ergotherapeutischer und pflegerischer Ansatz für Menschen mit schweren Wahrnehmungs- und Bewegungseinschränkungen. Sie wird häufig bei neurologischen Erkrankungen, nach schweren Hirnschädigungen oder bei Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf eingesetzt.

Im Mittelpunkt steht die Förderung der Wahrnehmung über einfache, grundlegende Reize wie Berührung, Bewegung oder Lageveränderung, um den Kontakt zum eigenen Körper und zur Umwelt zu verbessern.

Ergotherapie-Sitzung: Therapeut zeigt eine Karte mit dem Wort Ziel

Die Basale Stimulation richtet sich an Menschen mit stark eingeschränkter Wahrnehmung, Kommunikation oder Bewegung, zum Beispiel nach schweren neurologischen Erkrankungen oder bei intensivem Pflegebedarf.

Je nach Zustand kann sie sowohl im akuten als auch im langfristigen Verlauf sinnvoll eingesetzt werden.

In der Therapie wird mit gezielten Reizen gearbeitet, die über den Körper aufgenommen werden, zum Beispiel durch Berührungen, Druck, Bewegungsimpulse oder Lagerungsveränderungen.

Typische Situationen sind zum Beispiel das bewusste Lagern im Bett, das Spüren von Materialien oder geführte Bewegungen, um den Körper besser wahrzunehmen und Reaktionen anzubahnen.

Ziel ist es, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt zu fördern und grundlegende Reaktionen anzuregen.

Dadurch können Orientierung, Körperschema und erste Handlungsmöglichkeiten verbessert werden. So wird die Teilhabe am Alltag unterstützt und vorhandene Fähigkeiten können besser genutzt oder erhalten werden.

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