Ergotherapie-Methode

Ergotherapeutisches Sozialkompetenztraining

Das Ergotherapeutische Sozialkompetenztraining (EST) fördert Kommunikation, Konfliktlösung und das Setzen eigener Grenzen im Umgang mit anderen.

Das Ergotherapeutische Sozialkompetenztraining ist ein handlungsorientierter Therapieansatz zur Förderung sozialer Fähigkeiten und zwischenmenschlicher Kompetenzen. Es wird häufig bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt, die Schwierigkeiten im sozialen Miteinander oder in der Kommunikation erleben.

Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Fähigkeiten, die für ein gelingendes Zusammenleben, die Teilhabe am Alltag und die erfolgreiche Bewältigung sozialer Situationen wichtig sind.

Ergotherapie-Sitzung: Therapeut zeigt eine Karte mit dem Wort Ziel

Das Ergotherapeutische Sozialkompetenztraining richtet sich an Menschen, die Unterstützung im Umgang mit sozialen Situationen benötigen. Dies kann beispielsweise bei ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen, Angststörungen, Depressionen oder anderen psychischen und sozialen Belastungen sinnvoll sein.

Auch bei Schwierigkeiten in der Kommunikation, im Umgang mit Konflikten oder beim Aufbau sozialer Beziehungen kann die Methode unterstützend eingesetzt werden.

In der Therapie werden alltagsnahe soziale Situationen gemeinsam betrachtet, geübt und reflektiert. Dabei kommen beispielsweise Rollenspiele, Gruppenübungen, Kommunikationsaufgaben oder gemeinsame Aktivitäten zum Einsatz.

Themen wie Gesprächsführung, Gefühlswahrnehmung, Konfliktlösung, Perspektivwechsel oder das Setzen eigener Grenzen werden gezielt trainiert. Die erarbeiteten Strategien können anschließend Schritt für Schritt in den Alltag übertragen werden.

Ziel des Ergotherapeutischen Sozialkompetenztrainings ist es, soziale Sicherheit und Handlungskompetenz im Umgang mit anderen Menschen zu fördern. Betroffene lernen, ihre eigenen Bedürfnisse besser wahrzunehmen, angemessen zu kommunizieren und soziale Situationen selbstbewusster zu bewältigen.

So können Beziehungen gestärkt, Konflikte konstruktiver gelöst und die Teilhabe in Schule, Beruf, Familie und Freizeit verbessert werden.

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