Ergotherapie-Methode

Frostig Konzept

Das Frostig-Konzept fördert bei Kindern die visuelle Wahrnehmung und bereitet so auf Malen, Schreiben und schulische Anforderungen vor.

Das Frostig-Konzept ist ein ergotherapeutischer Förderansatz zur Verbesserung der visuellen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung. Es wird vor allem bei Kindern eingesetzt, die Schwierigkeiten beim Erkennen, Verarbeiten oder Umsetzen visueller Informationen haben.

Im Mittelpunkt steht die Förderung grundlegender Wahrnehmungsleistungen, die für Lernen, Bewegung und die Bewältigung des Alltags wichtig sind. Dazu gehören beispielsweise die Auge-Hand-Koordination, die Formwahrnehmung oder die räumliche Orientierung.

Ergotherapie-Sitzung: Therapeut zeigt eine Karte mit dem Wort Ziel

Das Frostig-Konzept richtet sich an Kinder mit Auffälligkeiten in der visuellen Wahrnehmung oder Wahrnehmungsverarbeitung. Diese können sich beispielsweise durch Schwierigkeiten beim Malen, Schreiben, Ausschneiden oder bei der Orientierung im Raum zeigen.

Je nach Ausprägung kann die Förderung bei Entwicklungsverzögerungen, Lernschwierigkeiten oder anderen pädiatrischen Diagnosen sinnvoll sein.

In der Therapie wird mit gezielten Übungen zur visuellen Wahrnehmung gearbeitet. Dabei werden beispielsweise Formen unterschieden, Muster erkannt, räumliche Beziehungen erfasst oder Auge und Hand koordiniert eingesetzt.

Spielerische Aufgaben, Bewegungsangebote und alltagsnahe Aktivitäten werden genutzt, um die Wahrnehmungsverarbeitung gezielt zu fördern und das Gelernte in den Alltag zu übertragen.

Ziel ist es, die visuelle Wahrnehmung und die Verarbeitung visueller Informationen zu verbessern. Dadurch können Kinder Anforderungen in Schule, Freizeit und Alltag leichter bewältigen.

So werden Fähigkeiten wie Konzentration, Auge-Hand-Koordination, räumliche Orientierung und selbstständiges Handeln gefördert und gestärkt.

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