Ergotherapie-Methode

Elterngespräche und -beratung

Kinder entwickeln sich am besten, wenn Eltern einbezogen werden. Elterngespräche übertragen Förderstrategien in den Familienalltag.

Elterngespräche und die Elternberatung sind ein zentraler Bestandteil der ergotherapeutischen Arbeit in der Pädiatrie. Sie begleiten die Therapie von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen, motorischen, kognitiven oder emotionalen Auffälligkeiten, zum Beispiel bei ADHS, Entwicklungsstörungen oder Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen.

Im Mittelpunkt steht der Austausch über die Entwicklung des Kindes sowie die gemeinsame Planung von alltagsnahen Förderstrategien.

Ergotherapie-Sitzung: Therapeut zeigt eine Karte mit dem Wort Ziel

Elterngespräche und -beratung richten sich an Eltern und Bezugspersonen von Kindern mit Unterstützungsbedarf in ihrer Entwicklung.

Sie sind besonders sinnvoll, wenn Herausforderungen im Alltag, in der Selbstständigkeit oder im Verhalten des Kindes auftreten und eine enge Zusammenarbeit zwischen Therapeut:innen und Familie notwendig ist.

In der Therapie werden gemeinsam mit den Eltern die aktuelle Entwicklung, Alltagssituationen und individuelle Herausforderungen des Kindes besprochen. Dabei werden konkrete Strategien für zu Hause oder die Schule erarbeitet und praktisch erklärt.

Typische Themen sind zum Beispiel Strukturierung des Alltags, Umgang mit Konzentrationsschwierigkeiten, Förderung der Selbstständigkeit oder Unterstützung bei fein- und grobmotorischen Aufgaben.

Ziel ist es, Eltern Handlungssicherheit zu vermitteln sowie die Inhalte der Therapie in den Alltag zu übertragen und diese nachhaltig umzusetzen.

Durch eine enge Zusammenarbeit sollen alltagsnahe Lösungen gefunden, Entwicklungsfortschritte gefördert und eine stabile Förderung im häuslichen und sozialen Umfeld ermöglicht werden.

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