Ergotherapie-Methode

Schmerztherapie

Akute und chronische Schmerzen schränken den Alltag ein. Die Schmerztherapie in der Ergotherapie baut Belastbarkeit Schritt für Schritt auf.

Die Schmerztherapie ist ein ergotherapeutisch- und interdisziplinär ausgerichteter Behandlungsansatz für Menschen mit akuten oder chronischen Schmerzen. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzen bei orthopädischen Erkrankungen, rheumatischen Erkrankungen, nach Verletzungen oder im Rahmen neurologischer Krankheitsbilder.

Im Mittelpunkt steht der bewusste Umgang mit Schmerz, die Reduktion von Schmerzbelastung sowie die Verbesserung der Handlungsfähigkeit im Alltag.

Ergotherapie-Sitzung: Therapeut zeigt eine Karte mit dem Wort Ziel

Die Schmerztherapie richtet sich an Menschen mit akuten, wiederkehrenden oder chronischen Schmerzen, die ihre Alltagsfunktionen eingeschränkt erleben.

Sie kann sowohl bei entzündlichen, degenerativen als auch funktionellen Schmerzsyndromen sinnvoll sein.

In der Therapie werden zunächst Schmerzmechanismen analysiert und individuelle Strategien zum Umgang mit Schmerz erarbeitet. Dazu gehören alltagsnahe Bewegungsübungen, dosierte Belastungssteigerung sowie entspannende und wahrnehmungsfördernde Techniken.

Typische Aktivitäten wie Gehen, Greifen, Arbeiten oder Haushaltstätigkeiten werden schrittweise wieder aufgebaut, um Sicherheit und Belastbarkeit im Alltag zu erhöhen.

Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, den Umgang mit Schmerz zu verbessern und die körperliche Belastbarkeit zu steigern.

Durch gezielte therapeutische Maßnahmen sollen Beweglichkeit, Selbstwirksamkeit und die aktive Teilhabe am Alltag trotz bestehender Schmerzen verbessert oder erhalten werden.

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