Bei einer Zwangsstörung drängen sich immer wieder unerwünschte Gedanken auf (Zwangsgedanken) oder bestimmte Handlungen müssen ritualisiert wiederholt werden (Zwangshandlungen) – bekannt sind etwa Wasch- oder Kontrollzwänge. Die Betroffenen erleben die Zwänge meist selbst als übertrieben, können sie aber nicht ohne starke innere Anspannung unterlassen. Rituale können täglich Stunden beanspruchen und Beruf, Familie und Freizeit stark einengen.
