Ergotherapie-Methode

ADL-Training

Waschen, Anziehen, Essen, Einkaufen: Das ADL-Training stärkt die Selbstständigkeit bei körperlichen und kognitiven Einschränkungen.

Das ADL-Training (Activities of Daily Living Training) ist ein zentrales ergotherapeutisches Verfahren zur Förderung alltäglicher Handlungsfähigkeiten. Dazu gehören grundlegende Aktivitäten wie Körperpflege, Anziehen, Essen, Mobilität sowie komplexere Tätigkeiten wie Haushaltsführung oder Einkaufen.

Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Selbstständigkeit im Alltag durch gezieltes Üben und Wiederherstellen alltagsrelevanter Fähigkeiten.

Ergotherapie-Sitzung: Therapeut zeigt eine Karte mit dem Wort Ziel

Das ADL-Training richtet sich an Menschen mit körperlichen, neurologischen oder kognitiven Einschränkungen, die Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten benötigen.

Es kann sowohl nach akuten Erkrankungen oder Verletzungen als auch bei chronischen oder altersbedingten Einschränkungen sinnvoll sein.

In der Therapie werden konkrete Alltagshandlungen systematisch geübt, analysiert und schrittweise wieder aufgebaut. Dabei werden Bewegungsabläufe, Planung, Koordination und Umweltanpassungen berücksichtigt.

Typische Aktivitäten wie Waschen, Anziehen, Essen zubereiten oder Einkaufen werden direkt in der Behandlung durchgeführt, um Sicherheit und Routine im Alltag zu entwickeln. Unterstützend können Hilfsmittel und angepasste Strategien eingesetzt werden.

Ziel ist es, die Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens zu verbessern und eine möglichst sichere Alltagsbewältigung zu ermöglichen.

Durch gezieltes Training sollen vorhandene Fähigkeiten gestärkt, Einschränkungen kompensiert und die aktive Teilhabe am Alltag nachhaltig gefördert werden.

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