Ergotherapie-Methode

Hilfsmittelberatung

Das passende Hilfsmittel entscheidet oft über Selbstständigkeit. Die Hilfsmittelberatung unterstützt bei Auswahl, Anpassung und Gebrauch.

Die Hilfsmittelberatung ist ein ergotherapeutisches Verfahren zur Unterstützung von Menschen mit körperlichen, neurologischen oder kognitiven Einschränkungen im Alltag. Dazu gehören zum Beispiel Folgen eines Schlaganfalls, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson oder altersbedingte Funktionseinschränkungen.

Im Mittelpunkt steht die Auswahl, Anpassung und Anleitung im Umgang mit geeigneten Hilfsmitteln, um Alltagsaktivitäten zu erleichtern und Selbstständigkeit zu fördern.

Ergotherapie-Sitzung: Therapeut zeigt eine Karte mit dem Wort Ziel

Die Hilfsmittelberatung richtet sich an Menschen mit motorischen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen, die Unterstützung bei alltäglichen Handlungen benötigen.

Sie ist sowohl bei temporären Einschränkungen nach Verletzungen als auch bei chronischen oder degenerativen Erkrankungen sinnvoll.

In der Therapie wird zunächst der individuelle Bedarf analysiert und geprüft, welche Hilfsmittel sinnvoll eingesetzt werden können. Dazu gehören zum Beispiel Greifhilfen, Essbesteck-Anpassungen, Lagerungshilfen oder technische Alltagshilfen.

Anschließend erfolgt das praktische Training im Alltag, etwa beim Anziehen, Essen, Schreiben oder bei der Haushaltsführung. Dabei wird der sichere und funktionelle Umgang mit den Hilfsmitteln gezielt geübt und angepasst.

Ziel ist es, die Selbstständigkeit im Alltag zu erhöhen, Belastungen zu reduzieren und Bewegungsabläufe zu erleichtern.

Durch den gezielten Einsatz von Hilfsmitteln sollen vorhandene Fähigkeiten bestmöglich unterstützt, Einschränkungen kompensiert und eine aktive Teilhabe am Alltag ermöglicht werden.

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