Beim Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen, fachlich sexuelle Appetenzstörung und umgangssprachlich oft Lustlosigkeit genannt, sind sexuelle Gedanken, Fantasien und der Wunsch nach Sexualität über längere Zeit deutlich vermindert oder fehlen ganz. Von einer Störung spricht man nur bei eigenem Leidensdruck, denn Asexualität als stabile Orientierung ist keine Erkrankung. Oft fällt ein Unterschied zum früheren Erleben auf, oder unterschiedliche Bedürfnisse in einer Beziehung werden als belastend erlebt.
